Zacher Feuerwehrplan DIN 14095

Feuerwehrpläne nach DIN 14095

Ob ein Feuerwehrplan für Ihr Gebäude oder Bauvorhaben erforderlich ist, hängt von der Art und Nutzung der Anlage ab. Er kann in Sonderbauvorschriften oder im Zuge von Baugenehmigungsverfahren gefordert werden.

Sie sind ein wichtiges Führungsmittel an Einsatzstellen für die Feuerwehr. Im Brandfall liefern sie schon während der Anfahrt wichtige Informationen über den brandschutztechnischen Zustand Ihres Gebäudes, einschließlich Mittel zur Brandbekämpfung oder spezielle Gefahren für die Einsatzkräfte. Er kann zudem als Grundlage für Einsatzpläne der örtlichen Feuerwehr genutzt werden, um Angriffswege oder Löschtaktiken festzulegen.

Bei der Erstellung von Feuerwehrplänen arbeiten wir eng mit unseren Kunden und der zuständigen Feuerwehr, sowie der Brandschutzdienststelle zusammen, damit alle geltenden Vorgaben eingehalten werden. 

Zacher Fluchtplan DIN ISO 23601

Flucht-und Rettungspläne
nach DIN ISO 23601

Jeder sollte sie kennen, doch die wenigsten achten darauf.

Flucht-und Rettungspläne zeigen im Gefahrenfall ausgewiesene Flucht-und Rettungswege, Standorte von Hilfsmitteln zur Brandbekämpfung (Feuerlöscher, Löschdecken, Wandhydranten, Brandmelder, …) oder der Erste Hilfe (Verbandskasten, Defibrilator,…).

Man findet sie vorwiegend in öffentlichen Gebäuden, wie Kinos, Krankenhäuser, Einkaufszentren oder Hotels. Aber auch in gewerblichen Gebäuden können Flucht-und Rettungspläne gefordert werden.

Regelungen findet man im Arbeitsschutzgesetz § 10 ABS. 1 und wird in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) konkretisiert, insbesondere in der ASR A2.3 und ASR A1.3.

„Der Arbeitgeber hat für die Bereiche in Arbeitsstätten einen Flucht-und Rettungsplan aufzustellen, in denen dies die Lage, die Ausdehnung und die Art der Benutzung der Arbeitsstätte erfordern.“
ASR A1.3

Die Festlegung wann ein Flucht-und Rettungsplan gebraucht wird, kann nur durch eine Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden.

– unübersichtliche / verwinkelte Fluchtwege
– Fluchtwege die durch andere Bereiche führen
– Bereiche mit Ortsunkundigen Personen (z.b. Hotels, Kinos, usw.)

– bei großer Räumlicher Ausdehnung
– bei weitläufigen Produktionsstätten
– bei Gebäuden in denen sich Personen mit eingeschränkter Mobilität aufhalten
– in Schulen und Kindergarteneinrichtungen

– als Auflage im Baugenehmigungsverfahren
– als Auflage im Brandschutzkonzept
– als Auflage einer Brandschau

Zacher Rettungsplan DIN ISO 23601

Zimmerpläne nach DIN ISO 23601

In Anlehnung an die Muster-Beherbergungsstättenverordnung (MBeVo) § 3 sind Zimmerpläne für Gebäude mit mehr als 12 Gästebetten gefordert. Demnach findet man Zimmerpläne beispielsweise in Hotels, Krankenhäuser oder Pflegeheime.

Sie werden in jedem Beherbergungsraum an dessen Ausgang angebracht.
Zimmerpläne sind eine spezielle Form des Flucht-und Rettungsplans und müssen mehrsprachig sein. Das hat den Grund, da sich beispielsweise im Hotel auch Gäste aus anderen Ländern aufhalten. Der Zimmerplan soll dem Gast die notwendige Kenntnis zu Verhaltensregeln im Notfall, sowie Auskunft über Fluchtwege aus seinem Zimmer und der Brandbekämpfung geben.

Beispiel eines Flucht- und Rettungsplans

Zacher Fluchtplan Rettungsplan

KONTAKTIEREN SIE UNS